Erfolgsgeschichten

Karriereziel: Bereichsleiter bei Hussel

„Während meiner Schulzeit habe ich mir mein Taschengeld bei Hussel am Eisstand in Bonn verdient. Irgendwann kam die Weihnachtszeit, in der ich im Lager Ware abgepackt habe. Den gesamten Prozess und Ablauf fand ich so interessant, dass ich mich im Anschluss an die Weihnachtzeit für die Ausbildung als Kaufmann im Einzelhandel in Bonn beworben habe.

Während meiner Ausbildung habe ich regelmäßig an der Aktion „Azubi des Monats“ teilgenommen, bei der Auszubildende die Möglichkeit haben, Verkaufsaktionen eigenständig zu planen und umzusetzen. Sich selbst zu verwirklichen und eigene Ideen einzubringen, fand ich eine schöne Sache. Zu Sankt Martin habe ich mir beispielsweise ein Pferd von einem Abenteuerspielplatz ausgeliehen und vor die Confiserie gestellt. In einem Kostüm aus einer Kindertageseinrichtung bin ich aufgetreten, während abends die Kinder der Einrichtung Lieder gesungen haben. Dass man schon während der Ausbildung direkt mit ins Boot genommen wird, ist super und zeugt von Vertrauen.

Nachdem ich meine Ausbildung auf 2,5 Jahre verkürzen konnte, ist im Dezember, einen Monat vor der Abschlussprüfung, die Bereichsleitung auf mich zugekommen und hat mir die Stelle als Confiserieleiter angeboten. Über diese Chance habe ich mir gründlich Gedanken gemacht und ein Konzept mit meinen Plänen und Ideen erstellt. Nur drei Wochen nach Abschluss meiner Ausbildung, im Februar 2011, konnte ich schlussendlich die Stelle als Confiserieleiter antreten. Damals, ich war gerade 20, stand die Confiserie vor der Schließung. Ganz klar war, wenn der Umsatz sich nicht verändert, wird die Confiserie nach Ablauf des Mietvertrags geschlossen. Schon in meinem ersten Jahr als Confiserieleiter konnte ich mit meinem Team den Umsatz steigern, sodass die Confiserie bis heute an dem Standort besteht.

Im Oktober 2012 bin ich als Filialleiter in eine große Confiserie gewechselt. Die Arbeit mit einem größeren Team bereitet mir neben der Büroorganisation besonders viel Freude. Dabei gefällt mir die Koordination von unterschiedlichen Aktionen und Events am besten. Zurzeit absolviere ich ein Talentprogramm, für das ich von der Bereichsleitung ausgewählt wurde. Mein Ziel ist es, dieses Programm erfolgreich zu durchlaufen und eines Tages Bereichsleiter zu werden.

Die angebotenen Weiterbildungsmaßnahmen weiß ich sehr zu schätzen. Der offene Dialog, der bei Hussel über alle Ebenen hinweg geführt wird, ist eine ganz wichtige Sache. Ich wünsche mir, dass dies auch in Zukunft so bleibt und wir bei Hussel weiterhin viele Kunden mit Süßwaren glücklich machen können.“

Patrik K., Confiserieleiter

Von der Schülerpraktikantin zur Bereichsleiterin

„In Chemnitz bin ich damals als Schülerpraktikantin zu Hussel gekommen. Die Arbeit hat mir so gut gefallen, dass ich immer wieder in den Ferien für Hussel gearbeitet habe. Da sich der Bereich im Osten zu der Zeit noch im Aufbau befand, gehörte ich ab September 1998 in Chemnitz zu den ersten glücklichen Auszubildenden im Einzelhandel.

Ich kam mir vor wie ein Kind im Bonbon-Laden. Das große Sortiment und die vielen Warengruppen kennenzulernen, war unheimlich spannend. Obwohl ich während meiner Schulzeit etwas orientierungslos war und nicht genau wusste wo mich mein Berufsleben hinführt, konnte mich Hussel total überzeugen. Ich wusste schon immer, dass ich etwas Praktisches machen wollte, am besten mit direktem Kontakt zu Menschen und Kunden.

Das Gefühl, den Kunden etwas Gutes zu tun und sie mit einem Lächeln zu beraten, war bei Hussel einfach wundervoll.

Besonders schön fand ich die Treffen mit den anderen Auszubildenden. Im Winter 1999 sind wir gemeinsam auf die Internationale Süßwarenmesse nach Köln gefahren und waren eine ganze Woche in der Zentrale in Hagen. Durch diese Treffen konnte ich die Auszubildenden aus ganz Deutschland kennenlernen. Das war für mich sehr prägend. Zu den verschiedenen Seminaren und Schulungen haben wir uns immer mal wieder getroffen.

Nach meiner Ausbildung bin ich zunächst als Schwangerschaftsvertretung für die stellvertretende Filialleiterin von Chemnitz nach Dresden gewechselt. Kurze Zeit später – ich war gerade 21 – habe ich die Chance erhalten, eine neue Filiale in Dresden zu übernehmen. 6 Jahre habe ich diese Confiserie mit viel Freude und Erfolg geleitet.

Der Werdegang zur Bereichsleiterin war anschließend etwas unkonventionell. Aus privaten Gründen stand bei mir ein Wohnortwechsel bevor. Da ich unbedingt im Unternehmen bleiben wollte, habe ich meine damalige Bereichsleitung gefragt, ob für mich die Position der Bereichsleitung in Frage kommen würde. Sie hat mir Mut gemacht und mich bestärkt eine Bewerbung an Herrn Eklöh zu schicken. Herr Eklöh hat mich dann tatsächlich zu einem Gespräch eingeladen und mir für einige Zeit die Verantwortung für 5 Filialen übertragen. Das folgende Weihnachtsgeschäft war der reinste Knaller und lief so erfolgreich, dass mich Herr Eklöh direkt weiter als Bereichsleiterin eingesetzt hat.

Die Arbeit mit den Mitarbeitern und Kunden, die Inszenierung der Ware, die Optimierung der Logistik und die zukunftsweisenden Veränderungen gefallen mir außerordentlich gut. Selbst die vielen Strecken, die ich hinter mich bringe – um die 60.000 Kilometer im Jahr – schrecken mich nicht ab. Inzwischen bin ich seit 15 Jahren bei Hussel tätig und sehe das Unternehmen ein Stück weit als Familie an.

Hussel ist ein großartiger Arbeitgeber und verfügt über ein ganz tolles Arbeitsklima. In allen Filialen wird man immer herzlich willkommen geheißen. Ich habe bei Hussel noch nie einen Tag gehabt, an dem ich nicht gerne zur Arbeit gegangen bin. So etwas kenne ich nicht.“

Kristin S., Bereichsleiterin

47 Jahre mit Hussel verbunden

Im Jahre 1967 begann ich meine Ausbildung bei Hussel. Die lokale Nähe zwischen meinem Wohnort Hengstey und dem Hussel-Standort Bathey brachte mich zum Unternehmen.

In der damaligen Zeit war es noch Gang und Gäbe, dass ein Elternteil am Bewerbungsgespräch teilnahm, sodass ich mit meinem Vater das Verwaltungsgebäude von Hussel aufsuchte. Wir wurden herzlich aufgenommen und führten ein nettes Gespräch, daher stand meine Entscheidung, bei Hussel anzufangen, für mich schnell fest. Heute ist Hussel natürlich ein riesen Begriff geworden, auch weit über deutsche Grenzen hinaus.

Meine Ausbildung zum Groß- und Einzelhandelskaufmann war eine ganz tolle Zeit. Auch erinnere ich mich gerne an die Zeit zurück, als Dr. Riegel – der verstorbene HARIBO Chef – uns mit dem Helikopter in den 70er Jahren besuchen kam. Auf Grund der ländlichen Umgebung war das seiner Zeit noch möglich. Ich hatte zwar keinen direkten Kontakt zu ihm, aber die Einkaufsleitung erzählte mir natürlich von diesem Ereignis.

Nach meiner Ausbildung war ich in der Buchhaltung tätig und anschließend in den 80er Jahren als Disponent im Einkauf. Diese Aufgabe hat mir Riesenspaß gemacht. Im Jahre 1984 bekam ich dann das Angebot die Abteilung Rechnungsprüfung zu übernehmen, als der bisherige Abteilungsleiter in den Ruhestand ging.
Da ich es schon immer gemocht habe mit Zahlen zu arbeiten, habe ich schnell zugesagt und diese Position bis heute besetzt. Im Laufe der Jahre hatte ich viele Kontakte zu Lieferanten und unseren Filialen, sodass auch menschliche Kontakte meine Arbeit abwechslungsreich gestalteten.
Mein schönstes Erlebnis bei Hussel, war mein traurigstes Erlebnis zugleich. Im Januar 2003 erlitt ich einen Herzinfarkt und war somit für eine ziemlich lange Zeit nicht im Dienst. Nach meiner Rückkehr ins Unternehmen erlebte ich dann eine unbeschreibliche Unterstützung von allen Seiten, sowohl durch die Geschäftsleitung, als auch durch Kollegen und unsere Filialen. Ich musste meine Arbeit nicht direkt wieder voll aufnehmen, sondern konnte mir die Zeit und Ruhe nehmen, die ich brauchte, um wieder voll einsatzfähig zu werden. Dies war für mich ein ganz tolles Erlebnis, das mir meine Wertschätzung von Hussel deutlich zeigte. Auch meine Familie und mein Freundeskreis unterstützen mich in dieser schweren Zeit sehr, sodass es schließlich ein Happy End gab und es mir heute wieder gut geht.

Jetzt am Ende meines Berufslebens und dem damit verbundenen Start ins Rentenleben wünsche ich mir vor allem, dass ich gesund bleibe. Ich möchte Dinge tun, für die bisher die Zeit fehlte, wie beispielsweise wandern und Sport treiben. Ab und zu werde ich Hussel und meine Kolleginnen und Kollegen auch noch mal besuchen, darauf freue ich mich besonders.

Erhard R., ehemaliger Abteilungsleiter der Rechnungskontrolle